Hagebuttenpulver – eine wirksame Nahrungsergänzung

Hagebutte

Hagebuttenpulver wird aus den Früchten der Heckenrose hergestellt.

Aus den getrockneten Früchten der Heckenrose (lat. Rosa canina) wird Hagebuttenpulver hergestellt. Dieser ungiftige, meist wild wachsende Strauch ist an Waldrändern oder Hecken nicht nur in Europa oder Nordamerika zu finden, sondern kommt auch in Teilen Asiens und in Nordafrika vor. Bei der leuchtend roten Hagebutte handelt es sich um eine Scheinfrucht, die Samen enthält. Um Hagebuttenpulver herzustellen, werden die Schalen und Samen der Hagebutte schonend bei Temperaturen von max. 40° C getrocknet, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen.

In der Hagebutte sind viele Vitamine enthalten, allen voran das Vitamin C, dessen Gehalt (400-500 mg/100 g) 20-mal so hoch wie der Vitamin C-Gehalt in der Zitrone ist. Zudem sind auch Mineralstoffe, Spurenelemente, Pektine sowie Fruchtsäuren und Gerbstoffe in der Hagebutte enthalten. Als wichtigster Inhaltsstoff konnte der Aktivwirkstoff Galaktolipid nachgewiesen werden, ein aus Zucker und Fettsäuren bestehendes Molekül, das in den Samen der Hagebutte vorkommt.

Bereits seit dem Mittelalter wurde die Hagebutte in der Medizin zur Behandlung verschiedener Erkrankungen (z. B. Erkältungs-, Magen-und Darmerkrankungen) verwendet. Aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung wird Hagebuttenpulver heutzutage als Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung bei der Behandlung von verschiedenen Gelenkbeschwerden (z. B. Arthrose, Arthritis, Rheuma) eingesetzt. Hagebuttenpulver kann auch ein wirksamer Schutz vor Arteriosklerose und Schädigungen des Knorpelgewebes sein.

Zur Geschichte der Hagebutte

Seit wann die Hagebutte genau verwendet wird, ist nicht eindeutig belegt. Spuren der Hagebutte gehen jedenfalls sehr weit zurück. So fanden Forscher deren Samen etwa bei Bauern, die um 3000 v. Chr. gelebt haben. Und auch die Kelten schworen auf die gesunden Wirkungen der Hagebutte und verbrannten sie sogar bei kultischen Riten. Selbst Hippokrates war von den roten Früchten angetan und verschrieb sie schon damals als Mittel gegen Entzündungen.

Außerdem ist das Gewächs eng mit unserer Kultur verwoben und war im Mittelalter Inspiration von Mythen und Aberglauben. So versuchte man früher das Schicksal zu besänftigen, indem an Weihnachten und zu Beginn des Jahres Hagebutte gegessen wurde. Davon versprachen sich die Menschen, das Pech abzuwenden. Und auch die Hexerei sollten die Früchte bekämpfen. Man nagelte sie beispielsweise an Fenster, damit Flüche oder okkulten Wesen der Zugang verwehrt wurde.

Außerdem ist die Pflanze Teil der christlichen Symbolik. Dort steht sie für Enthaltsamkeit und dafür, unbefleckt zu sein. Deshalb wird sie auf Bildern häufig gemeinsam mit Maria gezeigt.

Der Grund, warum der Hagebutte die Macht über das Böse zugeschrieben wurde, lag mit an ihrer hohen Widerstandskraft. So vermag sie nämlich das, was Menschen nicht ohne Weiteres möglich ist. Schließlich strotzt sie selbst den härtesten und kältesten Wetterbedingungen.

Hagebuttenpulver Vorkommen

Hagebutten Vorkommen

Der Hagebutten-Strauch wächst meist wild an Waldrändern, Steinhaufen oder Hecken in Europa und Nordamerika, ist aber auch in Klein-, Nord- oder Westasien und Nordafrika zu finden.

Hagebuttenpulver wird aus den ungiftigen Früchten der Gemeinen Heckenrose (lat. Rosa canina L.) gewonnen, die auch als Hundsrose bekannt ist. Dieser ein bis fünf Meter hoch werdende Strauch wächst meist wild an Waldrändern, Steinhaufen oder Hecken in Europa und Nordamerika, ist aber auch in Klein-, Nord- oder Westasien und Nordafrika zu finden. In Teilen Europas und Asiens wird die anspruchslose und pflegeleichte Pflanze für die Herstellung von Hagebuttenprodukten auch gezielt angebaut.

Bei der Hagebutte handelt es sich um eine leuchtend rote Scheinfrucht, deren eigentlichen Früchte die Samen (Kerne, Nüsschen) im Inneren der roten Schalen sind. Die Hagebuttenfrüchte bilden sich bis zum Spätsommer aus und werden meist ab September gesammelt. Für die Herstellung des Hagebuttenpulvers werden getrockneten Schalen und Samen verwendet. Da die Samen von reizauslösenden Härchen umgeben sind, müssen diese entfernt werden, damit sie weiter verarbeitet werden können.

Bereits im Mittelalter wurde die Hagebutte in Europa traditionell als Medizin zum Ausschwemmen verwendet. Die Schalen der Hagebutte wurden bereits damals schon nicht nur zur Behandlung von Erkältungskrankheiten oder bei Magen- und Darmerkrankungen, sondern auch bei rheumatischen Erkrankungen oder Gicht eingesetzt. Heute wird getrocknetes Hagebuttenpulver als Nahrungsergänzungsmittel zur Therapie von Gelenkbeschwerden wie Arthrose verwendet, da es nachweislich entzündungshemmend und schmerzlindernd ist und zu einer spürbarem Verbesserung der Beschwerden wie beispielsweise Morgensteifigkeit führt.

Herstellung von Hagebuttenpulver

Die Früchte der Hagebutte werden zwischen September und Oktober gepflückt. Sie lassen sich zwar sogar im Frühling schon verzehren, sind dann jedoch weniger süß und haben ein schwächeres Aroma. Nach der Ernte müssen sie schnell weiterverarbeitet oder eingefroren werden, da sie andernfalls leicht verderben. Sie werden dann getrocknet, was an einem warmen Ort oder im Backofen bei 40 ° C passiert. Höher darf die Temperatur nicht sein, da sonst viele der gesunden Inhaltsstoffe verbrennen würden. Danach werden die Hagebutten kühl und dunkel gelagert.

Bei der Herstellung des Pulvers mahlt man die Samen und die Schale idealerweise in mehreren Vorgängen, da das Erzeugnis so am feinsten wird.

Die positiven Eigenschaften des Hagebuttenpulvers

Wirkung von Hagebuttenpulver

Hagebuttenpulver verschafft Linderung bei Gelekbeschwerden und sorgt für neues Wohlbefinden.

Das als Nahrungsergänzungsmittel zugelassene Hagebuttenpulver wird aus den Früchten der Gemeinen Heckenrose (lat. Rose canina) gewonnen, schmeckt süßsauer und ist ungiftig sowie bekömmlich. Bei richtiger Anwendung kann es beispielsweise Gelenkschmerzen lindern oder Entzündungen mindern. Auch die dauerhafte Einnahme von täglich ein bis zwei Teelöffeln Hagebuttenpulver ist möglich. Mit seiner antioxidativen Wirkung kann es die Regeneration von Gelenkknorpel fördern und stellt gute Hilfe bei Beschwerden wie z. B.Verschleiß, Entzündung oder Alterserscheinungen in den Gelenken oder auch im Rücken dar. So kann nicht nur die Steigerung der Beweglichkeit beobachtet werden, sondern auch Schmerzen können verringert werden. Bei regelmäßiger Einnahme von Hagebuttenpulver kann die Reduzierung von Schmerzmitteln (z. B. Tramadol, Paracetamol, ASS) möglich sein.

Nach dem Sanddorn weist die Hagebutte den höchsten Vitamin C-Gehalt auf, der sogar den der Zitrone übertrifft. Gerade durch die enthaltenen natürlichen Zuckerstoffe (Fructose, Glucose, Saccharose) sowie die Frucht- und Fettsäuren wird die Neubildung von Gelenkknorpel unterstützt. Auch Vitamin A wirkt regenerierend, ist gleichzeitig aber z. B. auch für gesunde Augen oder die Zellenfunktion wichtig. Allerdings entfaltet Vitamin A erst in Verbindung mit anderen Stoffen wie beispielsweise Vitamin C, Vitamin E und Selen seine volle Wirkung.

Auch Galaktolipid hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit, da es antientzündlich ist und die Bildung freier Radikale verhindert, die eine toxische Wirkung haben können. So kann gesunder Gelenkknorpel geschützt werden, da weiße Blutkörperchen daran gehindert werden, in das Knorpelgewebe der Gelenke einzudringen, um diese zu schädigen. Ein positiver Nebeneffekt ist zudem die Senkung des LDL-Cholesterins sowie des CRP-Entzündungsparameters.

Inhaltsstoffe von Hagebuttenpulver

Inhaltsstoffe der Hagebutte

Hagebuttenpulver hat einen besonders hohen Vitamin-C Gehalt.

Hagebuttenpulver wird aus der Frucht der Gemeinen Heckenrose (lat. Rosa canina) gewonnen und gilt als wirksames Nahrungsergänzungsmittel für verschiedene Erkrankungen, insbesondere bei Gelenkbeschwerden und daraus resultierenden Schmerzen. Die süßsauren und ungiftigen Hagebutten enthalten viele verschiedene Vitamine, von denen der Gehalt an Vitamin C (Ascorbinsäure) mit 400 bis 500 mg auf 100 g frische Hagebutten besonders hoch ist. Der Vitamin C-Gehalt ist somit 20-mal höher als in Zitronen und wird nur vom Sanddorn noch übertroffen. Neben den Vitaminen A, B1 und B2, E, H, K und P konnten auch Mineralstoffe (z. B. Eisen, Magnesium, Natrium, Kalium), Spurenelemente (z. B. Kupfer, Zink, Calcium), Pektine, Flavone, Fruchtsäuren sowie sekundäre Pflanzenstoffe (Gerbstoffe) in der Hagebutte nachgewiesen werden.

Des weiteren ist der erst vor kurzem entdeckte Aktivstoff Galaktolipid enthalten, der sich aus Zucker und Fettsäuren zusammensetzt und in den Samen nachgewiesen werden konnte. Er gilt als wichtiger Inhaltsstoff zur Linderung von Gelenkbeschwerden und Schmerzen, da er verhindert, dass weiße Blutkörperchen (Leukozyten) in Entzündungsherde eindringen können.

Traditionelle hilft Vitamin C bei Erkältungskrankheiten. Es wird vom Körper beispielsweise aber auch benötigt, um Bindegewebe aufzubauen. Aus dem roten Farbstoff der Hagebutte, dem Lycopin, wird im Körper das Vitamin A gebildet, welches gut für die Augen ist, aber auch einen Schutz der Zellen vor freien Radikalen und Alterungsprozessen darstellt. Während Vitamin B1 für die Beruhigung der Nerven wichtig ist, unterstützt Eisen die Blutbildung und harntreibende Gerbstoffe sorgen für eine Entsäuerung des Körpers. Die enthaltenen natürlichen Zuckerstoffe wie Saccharose, Fructose, Glucose unterstützen gemeinsam mit den Frucht- und Fettsäuren die Regeneration von Gelenkknorpeln.

Galaktolipid – aktiver Wirkstoff der Hagebutte

Galaktolipid gegen Gelenkbeschwerden

Galaktolipid als Inhaltsstoff der Hagebutte ist besonders dienlich im Kampf gegen Gelenkbeschwerden.

Aus den Früchten der Wilden Heckenrose (lat. Rosa canina) wird das Nahrungsergänzungsmittel Hagebuttenpulver gewonnen. In wissenschaftlichen Studien konnte 2003 der Inhaltsstoff Galaktolipid als aktiver Wirkstoff bei verschiedenen Erkrankungen, insbesondere bei Gelenkbeschwerden, nachgewiesen werden. Das aus Zucker und Fettsäuren bestehende Molekül kommt in den Samen der Hagebuttenfrüchte vor und ist nicht hitzebeständig. Daher sollte Hagebuttenpulver nur schonend bis 40°C verwendet werden.

Galaktolipid kann sich positiv auf den CRP-Wert und das LDL-Cholesterin auswirken

So kann das Galaktolipid nicht nur den Entzündungsparamenter CRP senken, sondern auch dafür sorgen, dass das LDL-Cholesterin, das zu Ablagerungen in den Gefäßen und zur Arteriosklerose führt, reduziert wird. Der Wert des CRPs, einem C-reaktives Protein, wird durch Blutanalyse ermittelt. In verschiedenen Studien konnte bewiesen werden, dass bei regelmäßiger Einnahme von Hagebuttenpulver der CRP-Wert durch das Galaktolipid bereits nach etwa 10 Tagen im Schnitt um 39 Prozent gesenkt werden konnte. Denn durch das Galaktolipid wird verhindert, dass Leukozyten (weiße Blutkörperchen) in den Entzündungsherd eindringen können, sodass die Entzündung abgeschwächt wird.

Die Wirkung des Galaktolipids tritt bei Gelenkbeschwerden relativ rasch ein, weshalb betroffene Personen bereits wenige Tage nach der ersten Anwendung des Hagebuttenpulvers ein geringeres Schmerzempfinden zeigen. Als Folge werden nicht nur weniger Schmerzmittel benötigt, sondern es verringert sich auch die Gefahr von möglichen Nebenwirkungen, die durch die Einnahme von Schmerzmitteln auftreten können. Auch hier konnte in Studien nachgewiesen werden, dass die Verwendung von zusätzlichen Schmerzmitteln (z. B. Paracetamol, ASS, Tramadol) um etwa 44 Prozent reduziert werden kann.

Galaktolipid sorgt für mehr Beweglichkeit

Der antioxidative Effekt des Galaktolipids verhindert einerseits, dass sich freie Radikale in den Zellen bilden, andererseits wirkt es dadurch aber auch gleichzeitig membranstabilisierend, was zu einer Beeinflussung des Knorpelgewebeaufbaus und -zerfalls führt. Somit werden nicht nur Schmerzen gemildert, sondern auch der gesunde Knorpel geschützt und die Beweglichkeit, insbesondere die Morgensteifigkeit, verbessert wird.

Wirkungen von Hagebuttenpulver

Die Wirksamkeit von Hagebuttenpulver bei verschiedenen Krankheiten wurde wissenschaftlich bewiesen.

Bei Hagebuttenpulver handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel. In verschiedenen klinischen Studien wurdem umfangreiche Untersuchungen durchgeführt, um die Wirksamkeit von Hagebuttenpulver, das aus den Früchten der Gemeinen Heckenrose (lat. Rosa canina) gewonnen wird, zu analysieren. So konnte nachgewiesen werden, dass Hagebuttenpulver, das aus der Gemeinen Heckenrose (lat. Rosa canina) gewonnen wird, eine antioxidative Wirkung besitzt und die Regeneration von Gelenkknorpel fördert.

Mit der regelmäßigen Einnahme von Hagebuttenpulver können Gelenk- und Rückenbeschwerden, die z. B. durch Verschleiß oder Entzündungen entstehen, nachweislich gemindert werden. Durch den stetigen Rückgang der Beschwerden kann sogar die reduzierte Einnahme von Schmerzmitteln (z. B. Paracetamol, Tramol, ASS) möglich sein. Auch die für rheumatische Erkrankungen typische Morgensteifigkeit kann mithilfe von Hagebuttenpulver rückläufig sein. Es kann langfristig zu einer verbesserten Beweglichkeit kommen, sodass alltägliche Verrichtungen (z. B. Hausarbeit, Computertätigkeiten, Einkäufe) leichter fallen.

Wertvolle Inhaltsstoffe im Hagebuttenpulver

Viele Inhaltsstoffe, wie der hohe Vitamin C-Gehalt, die in Hagebuttenpulver enthalten sind, besitzen eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Insbesondere das enthaltene Galaktolipid gilt als aktiver Wirkstoff der Hagebutte, da es einen antientzündliche Wirkung besitzt und die Bildung freier Radikale verhindert, die eine toxische Wirkung haben können.

In der Folge kann gesunder Gelenkknorpel geschützt werden, was die Beweglichkeit verbessert. Ein positiver Nebeneffekt ist zudem die Senkung des LDL-Cholesterins sowie des CRP, einem Entzündungsparameters. Auch die in Hagebuttenpulver enthaltenen natürlichen Zuckerstoffe (Saccharose, Fructose, Glucose) sowie Fett- und Fruchtsäuren wirken unterstützend auf die Neubildung von Gelenkknorpel, denn in vielen Fällen sind die weißen Blutkörperchen am Entzündungsprozess der Gelenke beteiligt.

Hagebuttenpulver kann verhindern, dass weiße Blutkörperchen in die Entzündungsregion eindringen und somit das Knorpelgewebe der Gelenke schädigen. Auch Vitamin A eine weitreichende Wirkung auf den Körper, denn es wirkt ebenfalls regenerierend, ist aber auch beispielsweise für die Zellenfunktion oder die Gesundheit der Augen wichtig. Allerdings kann es seine volle Wirkung erst entwickeln, wenn es mit anderen Stoffen wie z. B. Vitamin E, Vitamin C und Selen in Verbindung tritt.

Anwendungsgebiete von Hagebuttenpulver

Hagebuttenpulver muss, damit eine Wirkung erzielt werden kann, regelmäßig über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Täglich sollten 5-10 g Hagebuttenpulver zu den Mahlzeiten in einer kalten Flüssigkeit (z, B. Saft, Wasser) aufgelöst eingenommen werden. Alternativ kann es auch in ein Smoothie, in Müsli oder Joghurt eingerührt werden. Da Hagebuttenpulver keine unerwünschten Nebenwirkungen auslöst, kann es dauerhaft angewendet und zügig aufgebraucht werden.

Hagebuttenpulver bei Rheuma

Hagebutte gegen Gelenkbeschwerden

Hagebuttenpulver ist vor allem bei Rheuma, Arthrose und Arthritis eine natürliche Waffe, die Linderung von Schmerzen verschaffen kann.

Rheuma betrifft den Stützapparat und wirkt sich u.a. auf die Knochen, Sehen oder Muskeln aus. Wird die Nahrung durch Hagebuttenpulver ergänzt, kann dies zur Linderung der Symptomatik führen. Das verursacht der enthaltene Stoff Galaktolipid, indem er Entzündungen hemmt und dabei den CRP-Wert senkt. Schließlich kann die Substanz verhindern, dass weiße Blutkörperchen in die betroffene Stelle eindringen und so die Schmerzen bekämpfen. Der Verzehr des Pulvers sollte aber die medikamentöse Behandlung nicht ersetzen, sondern lediglich reduzieren. Durchschnittlich kann so die Einnahme von Präparaten um 40 % gekürzt und eine bessere Beweglichkeit ermöglicht werden.

Hagebuttenpulver bei Arthrose und Arthritis

Die Arthrose kann starke Schmerzen verursachen und sogar zu körperlichen Behinderungen führen. Bedingt wird sie durch eine Alterung des Knorpels, der so spröde wird und bei Bewegung schmerzt. Die Schäden dabei sind irreparabel. Das Hagebuttenpulver vermag, sowohl die Schmerzen zu lindern als auch die Mobilität zu fördern. Hier kommt ebenfalls der Wirkstoff Galaktolipid zur Anwendung, der sogar Schmerzmittel ganz ersetzen kann. In wissenschaftlichen Studien wurde gezeigt, dass der entzündungshemmende Effekt nach knapp 10 Tagen einsetzt.

Anders als die Arthrose ist die Arthritis keine degenerative Krankheit, sondern ist dabei das Gelenk lediglich entzündet, was Schmerzen und Rötungen nach sich zieht. Auch hier kann das Galaktolipid die Symptome lindern und eine Heilung bringen.

Hagebuttenpulver bei Arteriosklerose

Bei der Arteriosklerose kommt es zu Einlagerungen von u.a. Blutfetten, Thromben und Kalk, die sich in den Gefäßen absetzen. Schlimmstenfalls kann dies sogar den Blutfluss gänzlich unterbrechen und einen Infarkt verursachen. Das Galaktolipid hilft dabei, die Arterien wieder frei zu spülen und bekämpft daneben auch noch freie Radikale und stärkt so die Zellen. Dieser Effekt ist in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen worden.

Hagebuttenpulver bei Gelenkschmerzen und zur Prophylaxe

Gerade in der heutigen Zeit sitzt man viel vor dem Computer und nimmt dabei eine falsche Haltung ein, die Schmerzen in den Gelenken der Schultern begünstigen. Daneben sorgt das viele Schreiben für eine Überbelastung der Finger. Die hieraus resultierenden Gelenkschmerzen können mit dem Hagebuttenpulver behandelt werden. Schließlich treten in solchen Fällen meist Entzündungen auf, die das Galaktolipid wieder beseitigt.

Und selbst bei Rückenschmerzen kann das Pulver angewandt werden. Diese Erkenntnis untermauerte eine Studie, die nachwies, dass bei 60 % aller Probanden eine Linderung der Symptomatik erreicht werden konnte. Allerdings setzte man für die Statistik einen Zeitraum von 20 Wochen an. Eine schnelle Heilung lässt sich mit dem Hagebuttenpulver also nicht bezwecken.

Der Wirkstoff kann nicht nur Krankheiten heilen, sondern sollte auch prophylaktisch eingesetzt werden. So schützt er das sensible und anfällige Knorpelgewebe vor Abnutzungserscheinungen und unterstützt den Körper bei dessen Regeneration.

Hagebuttenpulver kann damit den Magen und Leber schonen

Zwar hat das Hagebutten Pulver keinen Effekt auf den Verdauungstrakt, indirekt kann es aber zu weniger Schmerzen in den Gelenken führen, sodass der Magen nicht mit Medikamenten belastet wird. Schließlich ist die Hagebutte eine Alternative zu Schmerzmitteln wie Aspirin oder Ibuprofen, die die Wände und die Schleimhaut des Organs massiv angreifen können. Auf diesen Nebeneffekt der Medikamente wird extra in den entsprechenden Packungsbeilagen hingewiesen. Eine Alternative zu diesen Schmerzmitteln ist vor allem dann ratsam, sofern die Beschwerden chronisch sind oder über einen längeren Zeitraum auftreten und man somit gezwungen ist, täglich Schmerzmittel einzunehmen. So werden übrigens auch andere Organe wie die Leber entlastet, da sie den Körper weniger entgiften müssen.

Korrekte Anwendung des Hagebuttenpulvers

Einnahme von Hagebuttenpulver

Hagebuttenpulver muss, um eine Wirkung zu erzielen, über einen längeren Zeitraum genommen werden.

Hagebuttenpulver, ein Nahrungsmittel, ist rein biologisch und wird aus der Frucht der Gemeinen Heckenrose (lat. Rosa canina) gewonnen. Damit eine Wirkung erzielt werden kann, muss Hagebuttenpulver regelmäßig über einer längeren Zeitraum (mindestens ein bis zwei Monate) täglich ein- bis zwei leicht gehäufte Teelöffel (ca. 5-10 g) entweder zwischen oder wahlweise zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Da Hitze über 40°C die wertvollen Inhaltsstoffe zerstören würde, sollte das Hagebuttenpulver in eine kalte Flüssigkeit (z. B. Wasser, Saft) eingerührt werden.

Um eine mögliche Verstopfung zu vermeiden, sollte immer noch ein leicht gehäufter Teelöffel auf ein Glas verwendet werden. Um das Pulver gut einzuweichen, sollte das Glas vor dem Trinken noch etwa zehn Minuten stehen gelassen und immer wieder umgerührt werden. Grobe Stückchen können auch herausgenommen werden. Alternativ kann das Hagebuttenpulver auch in Müsli, Joghurt oder Smoothies eingerührt werden. Hagebuttenpulver kann auch dauerhaft verwendet werden, da keine unerwünschten Nebenwirkungen bekannt sind und nur in sehr seltenen Fällen kann es zu einer allergischen Reaktion kommen. Allerdings empfiehlt es sich, nach sechs Monaten eine zweiwöchige Pause einzulegen. Zudem sollte Hagebuttenpulver zügig aufgebraucht werden und kann bei Bedarf auch in das Gefrierfach gelegt werden.